Fragen – gute Fragen!

Vor mehr als 10 Jahren startete ich mein erstes Blog-Projekt. Blogger-Karriere kann man es nicht nennen - ich weiß gerade nicht, wie ich auf den Begriff komme. Ist auch nicht so wichtig. Das Projekt hieß Five By Nine - 5 x 9. Der in den vier Grundrechenarten geübte Leser wird sofort lösen: Ja, es ist 45.

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Staunen

Es ist schon erstaunlich, welcher Entzugsschmerz mich heimsucht, wenn ich das Smartphone nicht dabeihabe. Und es ist ebenso erstaunlich, wie gut es sich dann anfühlt, wenn ich mich damit abgefunden und daran gewöhnt habe.

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Leichtlebigkeit

Ich weiß nicht, ob ich so erzogen wurde oder was mich genau wie geprägt hat. Ich weiß bzw. habe eines verinnerlicht: Leichtigkeit oder gar Leichtlebigkeit ist maximal für die anderen.

Auch wenn Leichtlebigkeit ein wunderschönes Wort ist, das ich mit Unbeschwertheit, Frohsinn, Urvertrauen, Frühling und einer frischen Brise verbinde - Leichtlebigkeit macht man eher nicht.

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Kontroll-Illusion

Karl Lagerfeld soll einmal gesagt haben, dass Menschen, die im Alltag Jogginganzüge tragen, die Kontrolle über ihr Leben verloren haben. Eine amüsante Vorstellung, wenn man sich die Anzahl der in der freien Wildbahn zu sehenden Freizeit- und Sportanzugträger zu Gemüte führt (einige sind millionenschwere Rapper – aber eben nicht alle).

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Gemeinsamkeiten

Ich glaube, wir wollen im Augenblick gar nicht selber denken. Um Energie zu sparen.

Um Energie zu sparen konsumieren wir lieber die Gedanken oder Meinungen anderer - wer auch immer das sein mag - und verdauen sie (mehr oder weniger). Oder uns wird übel daran.

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Wissen

ist Macht. Hat mal jemand gesagt. Und viele stimmen zu. Wahrscheinlich.

Jedoch: Was mache ich denn mit dem Wissen, das ich mir angeeignet habe? Der wohl häufigste Anlass für Wissensaufbau ist eine wie auch immer geartete Prüfung, die ein wie auch immer aussehendes oder betiteltes Zertifikat. Dieses Zertifikat stellt häufig die Eintrittskarte für bestimmtes Unterfangen dar: Der Studienabschluss für den Karrierestart, die Fortbildung für den neuen Job.

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Wirklich

Heute war zu lesen: Was xyz wirklich bedeutet. Oder: Worum es bei ... wirklich geht. In Wirklichkeit…

Das hast Du bestimmt auch schon einmal gelesen. Und dann weitergelesen. Oder hin-gehört, oder?

Warum?

Wollen wir nicht wirklich wissen, worum es wirklich geht?

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Challenge

Selbstverständlich oder beinahe selbstverständlich hat es um den Jahreswechsel etwas, von dem es mehr gibt als zu anderen Zeiten. Es ist die Hochzeit (gesprochen mit langem „o“) der Selbstoptimierung. Oder das dringende Verlangen, die gewohnheitsmäßig und lasterhaft in den Graben gefahrene Karre wieder aus dem Dreck zu ziehen.

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Entscheiden oder Wählen

Wir müssen Entscheidungen treffen. Ständig. Oder Entscheidungen werden für uns getroffen.

Nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung. Irgendwie verhält es sich mit Entscheidungen wie mir der Kommunikation: Man kann nicht nicht kommunizieren (sagt Friedemann Schulz von Thun). Und man kann nicht nicht entscheiden.

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