Autor: Bertold (Seite 1 von 2)

Wirklich

Heute war zu lesen: Was xyz wirklich bedeutet. Oder: Worum es bei ... wirklich geht. In Wirklichkeit…

Das hast Du bestimmt auch schon einmal gelesen. Und dann weitergelesen. Oder hin-gehört, oder?

Warum?

Wollen wir nicht wirklich wissen, worum es wirklich geht?

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Challenge

Selbstverständlich oder beinahe selbstverständlich hat es um den Jahreswechsel etwas, von dem es mehr gibt als zu anderen Zeiten. Es ist die Hochzeit (gesprochen mit langem „o“) der Selbstoptimierung. Oder das dringende Verlangen, die gewohnheitsmäßig und lasterhaft in den Graben gefahrene Karre wieder aus dem Dreck zu ziehen.

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Entscheiden oder Wählen

Wir müssen Entscheidungen treffen. Ständig. Oder Entscheidungen werden für uns getroffen.

Nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung. Irgendwie verhält es sich mit Entscheidungen wie mir der Kommunikation: Man kann nicht nicht kommunizieren (sagt Friedemann Schulz von Thun). Und man kann nicht nicht entscheiden.

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Der Endowment-Effekt

Es kommt immer einer um die Ecke, der sagt: Sei doch mal realistisch. Oder: Das ist wirklich anders. Oder er oder sie kommt dann mit Objektivität und Logik um die Ecke. Das sind ja auch alles schöne Sachen, also die Logik und die Objektivität.

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Entlernen

Manchmal vergessen wir etwas. Und vergessen dann, dass wir es vergessen haben. Nicht jeder der vergisst muss zwangläufig dement sein oder über ein „per se chlechtes“ Gedächtnis verfügen. Und wer bestimmt eigentlich was ein schlechtes Gedächtnis ist? Ich habe da so eine Ahnung… viel hilf ja bekanntlich viel. Und mehr ist besser. Daher - der konsequente Schluss: Wenn ich mir viel merken kann, dann ist das gut. Nicht umsonst können Gedächtniskünstler und Gehirnakrobaten die Massen begeistern

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Einfach

Was einfach zu tun ist, ist auch einfach zu lassen, es also nicht zu tun. So ist es mit den guten Vorsätzen. Laufen zum Beispiel. Oder sich gut zu ernähren. Oder mit dem Tagebuchschreiben zu beginnen. Oder einfach mal früher aufzustehen. Und zu meditieren.

Nahe liegend...

Zugegeben, es ist wohl gut, wenn wir es uns einfach machen.

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Bonito

Nicht jeder hat im Biologie-Unterricht aufgepasst. Und wahrscheinlich haben sich bisher nur wenige Menschen so wirklich mit dem Bonito im Allgemeinen und seiner Physiologie im Besonderen beschäftigt - Meeresbiologen, Nahrungsmittel- und Konservendosenhersteller ausgeschlossen.

Verbraucher

Der Verbraucher kennt den Bonito, wenn er denn weiß, was es ist (und wahrscheinlich interessiert es ihn wohl auch nicht) nur aus den kleinen runden Konservendosen im Supermarkt oder als wesentlichen Bestandteil eines Fischgerichts.

Das ist dann auch tatsächlich so ziemlich das Erste, was der neugierige „User“ im Netz findet, wenn er / sie nach Bonito sucht:

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Schwarze Punkte und die Regenwahrscheinlichkeit*

Eine großartige Barriere der Veränderung und ein Kreativitätskiller erster Güte (inklusive Wegfindungsoptionenvernichtung) ist die Illusion oder Einbildung der einzig richtigen Lösung.

Die unmittelbar verfügbare Lösung (oder Meinung) erfreut sich gerade bei Experten großer Beliebtheit. Und bei Menschen mit wenig Zeit. Oder bei Menschen mit wenig Lust drei Hirnzellen mehr in den Prozess einzubeziehen als unbedingt nötig. Doof ist dann nur, wenn es ein anderes „Richtig“ oder ein anderes „Möglich“ gibt.

Weltbild

Das hat zur Konsequenz, dass man sein Weltbild ändern müsste -

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Nachdenken und Gutes tun…

Es gibt Unternehmen, die Bäume dort pflanzen (gute Sache!), wo andere sie zuvor abgeholzt haben und sich wenig bis gar nicht um die Konsequenzen kümmern (keine gute Sache!). Es gibt Unternehmen, die Gebrauchs- und Modeartikel aus Plastikabfällen herstellen, die zuvor aus den Weltmeeren gefischt worden sind. Es gibt Manager, die Unternehmen retten, die zuvor in Schieflage geraten sind. Es gibt Mediziner und Therapeuten, die Menschen wieder gesund und ganz machen. Es gibt viele Retter und Helden, es gibt barmherzige Menschen. Viele tun Gutes. Und es gibt viel Gutes zu tun.

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…was wir lieben.

Alastair Humphreys war es glaube ich, der ein Video mit dem Titel "Wir zerstören (bzw. töten) was wir lieben" veröffentlicht. Spontan hätte man diese Aussage so gar nicht von jemandem erwartet, der die Natur liebt und für mich als der „Erfinder“ der sogenannten Mikroabenteuer gilt.

Mikroabenteuer

Was Mikroabenteuer sind? Nun…kurz gesagt:

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