Das Ei ist noch nicht gelegt, aber schon wird gegackert. Oder: Beabsichtige Gutes zu tun - und rede schon vorher darüber. Ankündigungsmarketing sozusagen…

Belanglose Beliebigkeit und Overload

Ich weiß ja nicht, wie es Dir so geht mit all den Informationen, Angeboten, Aufforderungen und so weiter. Bunte Bilder, Neuigkeitenbriefe, Kurse, Videos und all das. Da sind viele gute Sachen dabei, ohne Frage.

Traurig finde ich, dass die Guten häufig im Meer der Belanglosigkeit untergehen, dass entstanden ist (und wächst), weil wir meinen, dass viel eben viel hilft, dass Frequenz, Lautstärke und Form vor Inhalt gehen. Dass es primär um Klicks und Funnels und so geht - eine für soziale Wesen ungute Mischung aus einen Grundrauschen der belanglosen Beliebigkeit und einer unpersönlichen Distanziertheit in Zeiten in denen menschliche Verbindung als elektronische Vernetzung fehlinterpretiert und FOMO als tödlich angesehen wird.

Licht

Auf der anderen Seite gibt es eine Art der Renaissance des Persönlichen, Langsamen, Gehirn- und Seelengerechten und Handgemachten, die ich für sehr unterstützenswert halte.

Das liegt weniger daran, dass ich meine, man müsste grundsätzlich „gegen irgendwas“ sein. Es liegt daran, dass es mir selbst ein Bedürfnis ist, zwar die Medien und die Technik als Vehikel zu nutzen (sonst würden wir uns hier nicht treffen), aber doch das Tempo aus den Dingen etwas herauszunehmen, mal eine Schallplatte zu hören, offline zu sein, ein „richtiges“ Buch zu lesen, mit der Hand und Tinte auf feinem Papier zu schreiben und mir Zeit für gute Gespräche und entschleunigte Spaziergänge zu nehmen.

Perlen für die Perlen

Ich mag es nicht, Artikel und Beiträge SEO-optimiert und klickzahlmaximierend zu verfassen. Das ist langweilig, frustrierend und geradezu masochistisch für mich und respektlos gegenüber denjenigen, die es lesen. Und verlorene Liebesmüh und verschwendete Zeit auf beiden Seiten ist es dazu. Ich selbst mag solche Texte auch gar nicht lesen.

Ich mag es lieber für Menschen zu schreiben, die sich dafür interessieren - aus welchem Grund auch immer - und die Zeilen bewusst lesen, ob sie ihnen gefallen oder nicht. Gefallen ist natürlich toll. Aber auch unbequeme oder verwirrende Themen, abweichende Perspektiven und unkonventionelle Ansichten haben fruchtbare Wirkungen - wenn man sich darauf einlässt und diese Inhalte für sich prüft, ob sie etwas für sich sind. Diese Webseite soll dahingehend eine Art Appetizer sein.

Achtung, Achtung!

So ist denn nun eine Idee geboren. Eine Idee, die ich an dieser Stelle vorankündigen möchte. Natürlich um neugierig zu machen. Natürlich um die ersten Interessentinnen und Interessenten „anzulocken“, die sagen: Ja, das interessiert, ich bin dabei - oder möchte zumindest mehr darüber erfahren.

Was es gibt? Einen Denk-Zettel (im positiven Sinne!), einen Denkbrief sozusagen. Und den stelle ich mir so vor:

  • Mindestens 12mal im Jahr gibt es einen echten Brief für Dich. In diesem Brief findest Du ein Thema (oder mehrere), die Eygenbrodt & Goldeswerth ausmachen, jedoch so nicht hier im Netz erschienen sind und auch nicht erscheinen werden – sehr exklusiv eben. Ich würde ihn gerne per Hand schreiben, aber aus Rücksicht auf Dich und meinen Karpaltunnel gibt es den Text leserlich gedruckt, wohl aber mit persönlicher Ansprache und Signatur. Alles handgefaltet, kuvertiert, frankiert und zur Postkutsche gebracht. Mit Liebe und Geduld. Jedes Exemplar ein Einzelstück - ein Unikat wie Du es bist!
  • Die Anzahl der Empfänger begrenze ich auf 150. Das hat 2 Gründe: 1. Den Zeitbedarf für die manuellen Tätigkeiten und 2. Eine Tatsache aus der menschlichen Evolution: Wir kriegen hirnmäßig 150 Menschen verarbeitet (u.a. Beziehungen aufbauen, Namen merken). Darüber beginnt der Bereich der Anonymität.
  • Starten will ich, wenn sich 12 zahlende neugierige Empfänger finden, die dieses Projekt unterstützen möchten.
  • Zusätzlich zu den mindestens 12 Ausgaben wird es situativ einige wenige elektrische (Eil-)Informationen geben, für die der Einsatz der Briefpost eine unnötige Verzögerung bedeuten würde.
  • Einmal im Monat gibt es dann für Dich als Empfänger und Leser die Möglichkeit an einem (noch virtuellen) Treffen teilzunehmen und den einen oder anderen Impuls mitzunehmen und / oder Fragen gegen Antworten und sachdienliche Hinweise zu tauschen.

 

Next Step und call to action...

Wenn Du mehr wissen willst oder zu den Ersten gehören möchtest, die Bock auf selbstbestimmtes Denken und Handeln und mehr Wert und Sinn haben, schreib mir elektrisch unter br@raschkowski.org, analog an die Adresse, die Du im Impressum findest - oder rufe an. Die Nummer ist auch auf dieser Seite versteckt;-)

Ich mache mich zwischenzeitlich auf den Weg und Mund-zu-Mund-Propaganda für diese Idee - und spinne den Gedanken weiter. Auf dass es eine runde Sache wird…