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Der Endowment-Effekt

Es kommt immer einer um die Ecke, der sagt: Sei doch mal realistisch. Oder: Das ist wirklich anders. Oder er oder sie kommt dann mit Objektivität und Logik um die Ecke. Das sind ja auch alles schöne Sachen, also die Logik und die Objektivität.

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Entlernen

Manchmal vergessen wir etwas. Und vergessen dann, dass wir es vergessen haben. Nicht jeder der vergisst muss zwangläufig dement sein oder über ein „per se chlechtes“ Gedächtnis verfügen. Und wer bestimmt eigentlich was ein schlechtes Gedächtnis ist? Ich habe da so eine Ahnung… viel hilf ja bekanntlich viel. Und mehr ist besser. Daher - der konsequente Schluss: Wenn ich mir viel merken kann, dann ist das gut. Nicht umsonst können Gedächtniskünstler und Gehirnakrobaten die Massen begeistern

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Einfach

Was einfach zu tun ist, ist auch einfach zu lassen, es also nicht zu tun. So ist es mit den guten Vorsätzen. Laufen zum Beispiel. Oder sich gut zu ernähren. Oder mit dem Tagebuchschreiben zu beginnen. Oder einfach mal früher aufzustehen. Und zu meditieren.

Nahe liegend...

Zugegeben, es ist wohl gut, wenn wir es uns einfach machen.

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Bonito

Nicht jeder hat im Biologie-Unterricht aufgepasst. Und wahrscheinlich haben sich bisher nur wenige Menschen so wirklich mit dem Bonito im Allgemeinen und seiner Physiologie im Besonderen beschäftigt - Meeresbiologen, Nahrungsmittel- und Konservendosenhersteller ausgeschlossen.

Verbraucher

Der Verbraucher kennt den Bonito, wenn er denn weiß, was es ist (und wahrscheinlich interessiert es ihn wohl auch nicht) nur aus den kleinen runden Konservendosen im Supermarkt oder als wesentlichen Bestandteil eines Fischgerichts.

Das ist dann auch tatsächlich so ziemlich das Erste, was der neugierige „User“ im Netz findet, wenn er / sie nach Bonito sucht:

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Schwarze Punkte und die Regenwahrscheinlichkeit*

Eine großartige Barriere der Veränderung und ein Kreativitätskiller erster Güte (inklusive Wegfindungsoptionenvernichtung) ist die Illusion oder Einbildung der einzig richtigen Lösung.

Die unmittelbar verfügbare Lösung (oder Meinung) erfreut sich gerade bei Experten großer Beliebtheit. Und bei Menschen mit wenig Zeit. Oder bei Menschen mit wenig Lust drei Hirnzellen mehr in den Prozess einzubeziehen als unbedingt nötig. Doof ist dann nur, wenn es ein anderes „Richtig“ oder ein anderes „Möglich“ gibt.

Weltbild

Das hat zur Konsequenz, dass man sein Weltbild ändern müsste -

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Nachdenken und Gutes tun…

Es gibt Unternehmen, die Bäume dort pflanzen (gute Sache!), wo andere sie zuvor abgeholzt haben und sich wenig bis gar nicht um die Konsequenzen kümmern (keine gute Sache!). Es gibt Unternehmen, die Gebrauchs- und Modeartikel aus Plastikabfällen herstellen, die zuvor aus den Weltmeeren gefischt worden sind. Es gibt Manager, die Unternehmen retten, die zuvor in Schieflage geraten sind. Es gibt Mediziner und Therapeuten, die Menschen wieder gesund und ganz machen. Es gibt viele Retter und Helden, es gibt barmherzige Menschen. Viele tun Gutes. Und es gibt viel Gutes zu tun.

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…was wir lieben.

Alastair Humphreys war es glaube ich, der ein Video mit dem Titel "Wir zerstören (bzw. töten) was wir lieben" veröffentlicht. Spontan hätte man diese Aussage so gar nicht von jemandem erwartet, der die Natur liebt und für mich als der „Erfinder“ der sogenannten Mikroabenteuer gilt.

Mikroabenteuer

Was Mikroabenteuer sind? Nun…kurz gesagt:

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…war das Wort!

Am Anfang war das Wort, so steht es in einem der wichtigsten und auflagenstärksten Bücher aller Zeiten. Und zu Beginn scheint es grundsätzlich wichtig zu sein, sich mit dem Wort als solchem auseinander zu setzen.

Worte und Bilder

Wir denken viel und häufig in Worten, weniger in Bildern - das ist aber wohl individuell sehr unterschiedlich; je nach Hirnhemisphärennutzung. Wenn wir in Bildern denken, dann haben wir dafür meist gedankliche Be- und Umschreibungen für sie. Stimmen im Kopf (oder sonst woher) erklären uns was wir sehen oder was wir fühlen bzw. was wir glauben, dass wir es fühlen. Michael A. Singer nennt den plappernden Geist – was auch stimmt, wenn man mal zuhört und sich selbst aus diesen Gesprächen heraushält.

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Zu Beginn…

Nun ist es tatsächlich soweit. Kein Tusch, kein Champagner, sondern vielmehr stille Freude, die mich jetzt beim Schreiben dieser Zeilen erfüllt.

Am Anfang…

Ein Gedanke, der nach vielen Jahren im gedanklichen Keller schlummerte und nun zwar nicht das Licht der Welt erblickt (hat er schon lange), jedoch gut gerüstet und genährt nach oben auf die Veranda klettert, um noch etwas schüchtern, Hallo zu sagen. Hallo, hier bin ich.

Zeitgeist

In einer Zeit, die durch Lautstärke, Polarisierung, Trennung, Schneller-Höher-Weiter, Leistung, Effizienz und den Verlust des menschlichen Maßes gekennzeichnet ist. In einer Zeit, die Perfektion verlangt, Besinnung fordert, aber Analytik, Mindset, Konzepte, Hacks und Methoden fördert.

In einer Zeit, in der viele Menschen so etwas wie Halt und Orientierung im Außen, bei Meinungen, Medien, Gurus und anderen suchen, sie aber vergessen haben, dass der bessere und belastbarere Blick der ist, der insbesondere nach Innen geht. Ein Blick, der mit der Fähigkeit ausgestattet ist, den eigenen Fokus und die eigene Perspektive zu verändern.

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